Ausbildung in unserem Haus

VSK als Ausbildungsbetrieb

Informationen über die Berufsausbildung bei VSK-Technik Kübler GmbH

Wer sind wir?
Die Firma VSK-Technik Kübler GmbH ist ein mittelständiger Handwerksbetrieb, tätig in den Bereichen Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Antriebstechnik und Mechanik.
Welche Berufe werden angeboten?
Wir bieten Ausbildungsplätze für folgende Handwerksberufe an:

  • Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
  • Elektroniker/in Fachrichtung Automatisierungstechnik
  • Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik
  • Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik
Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert in allen angebotenen Berufen 3 ½ Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung verkürzt werden. Abiturienten können das erste Ausbildungsjahr überspringen.
Alle Auszubildenden haben die Möglichkeit, die Prüfung um ein halbes Jahr vorzuziehen. Dazu sind gute Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule notwendig.

Was verdient man während der Ausbildung?

Während der Ausbildung erhält man keinen Lohn, sondern eine Ausbildungsvergütung. Die Höhe ist nach Lehrjahren gestaffelt und beträgt 2018 von 640€ bis 850€ pro Monat.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Grundsätzlich ist ein Hauptschulabschluss ausreichend. Für die Fachrichtung Automatisierungstechnik ist ein mittlerer Bildungsabschluss zu empfehlen, da hier die Anforderungen im theoretischen Bereich höher sind.

Wo findet die Ausbildung statt?

Im Handwerk wird nach dem dualen System ausgebildet. Die Auszubildenden werden im Betrieb, in einer Berufsschule und zusätzlich in den Ausbildungseinrichtungen der Handwerkskammer unterrichtet. Im Betrieb wird an echten Kundenprojekten gearbeitet. Die Tätigkeiten können sowohl im Betrieb selbst als auch bei Kunden vor Ort sein.

Welche Anforderungen für Bewerber gibt es?

Für eine Ausbildung in den von uns angebotenen handwerklichen Berufen kommt es an auf:

  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Montieren, Instandsetzen)
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Sicherheitseinrichtungen)
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Schweißen oder Verdrahten)
Wie groß ist die Chance auf einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung?

Es gibt momentan einen großen Bedarf am Arbeitsmarkt für Fachkräfte in den Bereichen Elektrotechnik und Metallbau. Unser Ziel ist nicht die pure Ausbildung, sondern wir bilden unsere Mitarbeiter von morgen aus. Jeder Auszubildende hat die Chance auf einen festen Arbeitsplatz bei uns. Entscheidend sind die Leistungen während der Ausbildung, das Engagement und natürlich das Bestehen der Abschlussprüfung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Eine Berufsausbildung im Handwerk ist die Grundlage für einen sicheren Arbeitsplatz. Für die berufliche Weiterentwicklung stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann nach der Ausbildung eine Weiterbildung zum Meister anhängen, damit erweitert man sein Wissen und seine Fähigkeiten. Als Meister erhält man auch alle Grundlagen, um selbst einen Handwerksbetrieb zu eröffnen oder zu leiten. Viele Berufsschulen bieten Weiterbildungen zum Techniker an, die auch in Teilzeit neben dem Job absolviert werden können. Man kann aber mit einer guten Ausbildung auch ein Bachelor-Studium an einer Fachhochschule beginnen, auch ohne Abitur!

Was macht man in den verschiedenen Berufen?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen der elektrischen Energieversorgung in Gebäuden. Sie montieren z.B. Schaltschränke, Kabeltrassen, Leuchten und viele andere elektrische Geräte. Für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen nehmen sie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen in Betrieb. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler.

Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungstechnik planen und installieren z.B. rechnergesteuerte Fertigungsautomaten, Werkzeugmaschinen, Verkehrsleitsysteme oder Anlagen der Gebäudetechnik. Sie analysieren die Funktionszusammenhänge und sorgen dafür, dass Sensoren, elektronische Steuerungen und Leiteinrichtungen die elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Antriebe nach den jeweiligen Betriebsanforderungen steuern und regeln. Dafür konfigurieren sie Software, Bussysteme, Netzwerke und Gerätekomponenten. Sie programmieren und testen die Anlagen, nehmen sie in Betrieb und weisen die Anwender in die Bedienung ein. Wenn Störungen auftreten, suchen die Elektroniker/innen nach den Ursachen und beheben diese. Sie beraten Kunden über technische Möglichkeiten, Serviceangebote und Kosten. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen.

Elektroniker/innen für Maschinen und Antriebstechnik übernehmen Aufgaben im Bereich der Montage, der Inbetriebnahme sowie der Instandhaltung elektrischer Maschinen und Antriebssysteme. Zunächst analysieren sie die individuellen Kundenanforderungen und konzipieren die passenden Antriebe. Sie richten Fertigungsmaschinen z.B. für Ankerwicklungen von Elektromotoren ein, nehmen die Maschinen und Wickeldaten auf und stellen die benötigten Wicklungen her. Zudem montieren sie mechanische, pneumatische, hydraulische, elektrische und elektronische Komponenten. Weiterhin nehmen sie elektrische Maschinen in Betrieb oder richten Antriebssysteme und Leitungen ein. Sie erstellen, ändern und überwachen Programme der Steuerungs- und Regelungstechnik. Daneben führen sie Fehlerdiagnosen durch.

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren Überdachungen, Fassadenelemente, Tore, Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl oder anderen Metallen. Häufig stellen sie Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch her. Sie richten sich nach technischen Zeichnungen, wenn sie von Hand oder maschinell Leichtmetalle oder Stahl be- und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten, -rohre oder -profile an, schneiden sie zu und formen sie. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ- und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe für Tor oder Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand.

Kann man vom Lohn als Handwerker leben? Man hört immer man verdient da wenig!

Der tarifliche Ecklohn für eine Fachkraft im Elektrohandwerk beträgt mindestens 2.560 Euro brutto pro Monat im Jahr 2018 bei 37 Stunden Regelarbeitszeit pro Woche. Hinzu kommen weitere Entgeltbestandteile wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Fahrkostenzuschüsse, Auslösung für Auswärtsarbeiten, Überstundenzuschläge etc. Insgesamt kommt man so auf ein Brutto- Jahresentgelt von ca. 35.000€ bis 45.000€ als Elektroniker/in oder Mechaniker/in und 45.000€ bis 60.000€ als Meister.

Wie komme ich an einen Ausbildungsplatz?

Die Ausbildung beginnt je nach Schulbeginn im August oder September jeden Jahres. Bewerben für einen Ausbildungsplatz kann man sich, sobald das letzte Schuljahr begonnen hat. Die Bewerbung bitte schriftlich an unsere Adresse schicken oder per Mail an su.gremm@vsk.de.

Wie weiß ich, ob eine Berufsausbildung das Richtige für mich ist?

Es besteht bei uns auch immer die Möglichkeit, ein Berufspraktikum von 1 oder 2 Wochen Dauer zu absolvieren. Viele Schulen bieten dies den Schülern an, aber auch eigenverantwortlich in den Schulferien kann man Praktika organisieren. Dies bietet die Möglichkeit, direkt in den Beruf und auch den Betrieb reinzuschnuppern.